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SEAT-Römer-Cup 2009 in Hartenholm


Presseberichte



Pressebericht Abendblatt
erschienen 20. Januar 2009

Seat-Römer-Cup: Kaltenkirchener TS siegt im Finale gegen Gastgeber Hartenholm

Kein Trainer? Kein Problem!

Hartenholm
- Tolga GĂŒvenir bat zum Tanz beim 3. SEAT-Römer-Cup - doch die Fans beim Fußball-Hallenturnier des TuS Hartenholm wollten ihm nur zögerlich folgen. ÜberschwĂ€nglich feierte der 18 Jahre alte StĂŒrmer seinen Siegtreffer zum 2:1 fĂŒr die Kaltenkirchener TS im Endspiel gegen Gastgeber TuS Hartenholm. Dessen zuvor lautstarke AnhĂ€ngerschar verstummte beim Anblick der jubelnden Verbandsliga-Kicker jĂ€h.

"Ich wollte die Stimmung ein wenig anheizen", sagte GĂŒvenir anschließend mit einem schelmischen LĂ€cheln und genoss den " AuswĂ€rtssieg". Dies geschah in Abwesenheit von Trainer Olaf Rosenthal und Obmann Frank Horstmann, denn fĂŒr die Indoor-Saison haben sich die Kaltenkirchener emanzipiert und organisieren ihre Turnierteilnahmen selbst. Das Prinzip der Eigenverantwortung ist durchaus ein Erfolgsrezept, wie die 444 Euro Preisgeld beweisen. "Wir spielen jedes Wochenende in der Halle zusammen und sind es jetzt gewohnt", erklĂ€rt Tolga GĂŒvenir.

Auf Seiten der Hartenholmer saß bei manchem Akteur der Frust tief nach der Niederlage. Die Anerkennung war dem Kreisligisten nach dem ansehnlichen Auftritt jedoch gewiss. Die 578 Zuschauer waren schließlich mehrheitlich fĂŒr die Lokalmatadoren gekommen. "Wir mĂŒssen sogar schon Autogramme geben", berichtet Christoph GĂ€tjens (20). "Es ist schön zu sehen, dass hier etwas zusammenwĂ€chst."

Zugute kam dem Turnier, dass die Verantwortlichen erstmals fĂŒnf Meter breite Tore installierten. Diese Maßnahme fruchtete: In 84 Spielen fielen 378 Treffer - ein Schnitt von 4,5 pro Partie. Fußballobmann und Mitorganisator Patrick Petersen-Lund sah sich darin bestĂ€tigt, auf ein Torfestival zu setzen. "Der Wechsel hat sich absolut bewĂ€hrt", sagte er zufrieden.

Dem wird Olaf Janßen sicher zustimmen. Der Neuzugang des SC Kisdorf war bester SchĂŒtze des Wochenendes mit 12 Treffern. FĂŒr seinen neuen Verein stand am Ende immerhin der vierte Rang zu Buche, auch wenn es gegen den Bramfelder SV im Spiel um Platz 3 eine herbe 2:7-Abreibung gab.

Keine Freunde machte sich hingegen Titelverteidiger SV Henstedt-Rhen, der als GruppenfĂŒnfter sang- und klanglos in der Vorrunde ausschied. "Die haben sich nicht mit Ruhm bekleckert", so Patrick Petersen-Lund.

Eine böse Überraschung gab es fĂŒr einige GĂ€ste auch vor der Halle: Der Dauerregen hatte den Parkplatz in eine Schlammlandschaft verwandelt, weswegen einige Autos nach Turnierende erst wieder aus dem Matsch befreit werden mussten.

Pressebericht Segeberger Zeitung
erschienen 20. Januar 2009

Seat-Römer-Cup 2009

Hartenholm - Verbandsligist Kaltenkirchener TS gewinnt Seat-Römer-Cup 2009 durch ein 2:1 im Finale ĂŒber Gastgeber TuS Hartenholm. Torsten StĂŒrwohld bemĂŒhte sich erst gar nicht, seine EnttĂ€uschung zu verbergen. Mit gesenktem Kopf lehnte der Trainer an der Hintertorbande und ging das Finale gegen die Kaltenkirchener TS noch einmal im Geiste durch. Es hatte fĂŒr seine Kreisliga-Fußballer des TuS Hartenholm am Ende doch nicht gereicht. Im Endspiel des eigenen Hallenturniers um den Seat-Römer-Cup entpuppte sich die KT als den einen Tick besser und sicherte sich, eine Woche nach dem Triumph beim Bad Bramstedter Wettbewerb, mit 2:1 den Sieg und die 444 Euro Preisgeld.

Vier mal waren die Hartenholmer-Kicker in der laufenden Hallensaison an den Start gegangen und hatten jeweils die Endrunde erreicht. Einen Turniersieg konnten sie jedoch nicht einfahren. „Diesmal soll der große Coup gelingen“, gab sich StĂŒrwohld vor dem Anpfiff des Finales gegen die Kaltenkirchener TS noch selbstbewusst. Konnte er auch sein. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten seine SchĂŒtzlinge brilliert und mit technisch feinem sowie sehr engagiertem Fußball die Konkurrenz ausgeschaltet. Wie zum Beispiel den großen Kreisliga-Rivalen SC Kisdorf, der die Tabelle auf dem Feld anfĂŒhrt. In eigener Halle ließen die Hartenholmer dem SCK jedoch nicht den Hauch einer Chance. „Die waren klar besser“, rĂ€umte Kisdorfs Coach Wynne Kabel nach dem Spiel ein. Christoph GĂ€tjens, Arved KĂ€selau, Jannik Holst und Przemyslaw Uhl, bei einem Gegentor von Kisdorfs Olaf Janssen, der sich mit 12 Treffern die TorjĂ€gerkanone sicherte, machten das Halbfinale zu einer klaren Angelegenheit fĂŒr den Gastgeber.

Im zweiten Vorchlussrundenspiel standen sich die KT und der Hamburger Landesligist Bramfelder SV gegenĂŒber. Daniel MĂŒnzel, Jury Geibel und Jan-Hendrik Kaetow trafen beim verdienten 3:0-Erfolg der Kaltenkirchener.

Doch ausgerechnet im Endspiel hatte Hartenholms Coach Torsten StĂŒrwohld ungewohnte SchwĂ€chen bei seinem Team erkannt. „Uns sind zu leicht Fehler unterlaufen. Außerdem waren wir vor dem Tor viel zu nervös“, resĂŒmierte der Hartenholmer Coach nach dem 1:2, fĂŒr das die Kaltenkirchener Daniel Schumacher und Tolga GĂŒvenir gesorgt hatten. Das zwischenzeitliche 1:1 durch Björn Johannsson brachte den TuS nicht den erhofften Coup vor heimischem Publikum. „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben heute alles gegeben und fĂŒr einander gekĂ€mpft. Leider fehlte uns im Endspiel die nötige Cleverness“, meinte der TuS Coach, „trotzdem haben wir eine tolle Hallensaison gespielt.“

Zufrieden mit dem Abschneiden bei den Wettbewerben unter dem Hallendach dĂŒrften auch die Kicker der KT gewesen sein. „Unsere jungen Spieler haben alle Lust, in der Halle zu kicken und spielen einen guten Ball“, freut sich Jury Geibel, der dem Endspiel-Kontrahenten TuS Hartenholm ein Riesen-Lob aussprach. „Die Hartenholmer haben super gespielt und tollen Fußball gezeigt. Das war nicht einfach fĂŒr uns hier zu gewinnen.“

Ohnehin hatte das Organisationsteam der 17. Auflage des Hartenholmer Hallenwettbewerbs beinahe alles richtig gemacht. Durch die Kleinfeldtore, auf die erstmals gespielt wurde, gewann das Turnier ungeheuer an AttraktivitĂ€t. „Diese VerĂ€nderung wurde von allen Mannschaften sehr positiv aufgenommen“, freute sich Fußballobmann Patrick Petersen-Lund. Nicht nur, dass deutlich mehr Tore fielen als in den Jahren zuvor. „Die Spiele waren deutlich schneller und Mannschaften, die sich nur auf die Defensive beschrĂ€nkt haben, hatten mit dieser Taktik keine Chance.“

Obendrein verzeichneten die TuS-Macher einen neuen Zuschauerrekord. Rund 1000 Besucher kamen an den drei Tagen in die Hartenholmer Halle. „Alles in allem ein sehr gutes Turnier“, bilanzierte Petersen-Lund. Ein Highlight war auch in diesem Jahr das Preisschießen fĂŒr die Spieler und Zuschauer im Keller der Gerhard-Lawerenz-Halle. Dort befindet sich die Schießanlage der Hartenholmer SportschĂŒtzen. „Neben dem Preisschießen war auch die Players-Night am Samstagabend ein voller Erfolg. Auch wenn es wieder drei anstrengende Tage gewesen sind, so hat es sich doch gelohnt”, zieht auch Volker Hartmann zufrieden Bilanz.